Hochzeitsnacht

Romantik & Leidenschaft

In früheren Zeiten war die Hochzeitsnacht von Ritualen und Bräuchen umrankt. Diese Nacht war keine Privatangelegenheit zwischen zwei Menschen, nein – die ganze Familie oder sogar das ganze Dorf nahmen an diesem Ereignis Anteil. Oftmals gab es sogar Zeugen, unter denen Braut und Bräutigam die Nacht der Nächte verbrachte.

Diese Zeiten sind vorbei, und die Jungfräulichkeit haben die meisten schon im Vorfeld verloren. Dennoch geht man mit einer großen Erwartungshaltung in diese Nacht, soll sie doch der krönende Abschluss einer gelungenen Hochzeitsfeier sein. Endlich, nach einem langen Tag, können sich die frisch vermählten der Zweisamkeit hingeben und Romantik und Leidenschaft freiem Lauf lassen.

Ein Tipp: Trinkt vielleicht beim Hochzeitsfest nicht allzu viel Alkohol. Das könnte der Leidenschaft abträglich sein.


Morgengabe

In der Regel war die Morgengabe bei der Heirat ein Geschenk des Mannes an die Frau.

Der Name Morgengabe leitet sich vom Brauch ab, am Morgen nach der Hochzeitsnacht ein Geschenk zu überreichen. Diese Zuwendung nahm insofern eine Sonderstellung ein, weil sie ein wesentlicher Bestandteil der Witwenversorgung war also nicht zum Nachlaß gehörte und nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, als Entschädigung für die verlorene Jungfräulichkeit diente.

Egal ob Relikt aus alten Zeiten oder geltendes Recht, die Morgengabe ist einfach eine schöne Geste an die Partnerin bzw. den Partner und bietet unzählige Möglichkeiten dem/der Liebsten  Freude zu bereiten. Ob persönliches Foto oder Bild oder ein besonderes Schmuckstück, Du wirst am besten wissen wie du Deinen Schatz überraschen kannst.

Übrigens, eine alte Weisheit besagt, die Morgengabe unter den Kopfpolster gelegt, verspricht viele glückliche Jahre…