Hochzeitszeremonie

Festakt, Traumhochzeit oder Urkundenübergabe

Zeremonie ist die Bezeichnung für eine feierliche Handlung im weltlichen, mythologischen aber auch im religiösen Sinn. So unterschiedlich und individuell wie jedes Paar selbst sind auch die gesetzlichen Vorgaben für diesen besonderen Moment. Wie auch immer die Titulierung ist, ob gleichgeschlechtliche Ehe, Zivilehe oder Eingetragene Partnerschaft die symbolische Bedeutung ist immer die gleiche.

Da es keine einheitliche gesetzliche Regelung in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften gibt, ist auch der Ablauf der Trauung oder Verpartnerung, je nach gesetzlichen Möglichkeiten sehr verschieden.

Bei Eheschließungen von heterosexuellen Paaren, liegt der Schwerpunkt der Zeremonie meistens in der kirchlichen Trauung. Die meisten Religionsgemeinschaften der Welt erlauben jedoch keine gleichgeschlechtlichen Ehen mit Ausnahme von einigen christlichen und jüdischen Glaubensrichtungen, wie z.B. der Schwedischen Kirche und dem Reformjudentum.

Die Hochzeitszeremonie hat nicht nur den Zweck die Rechtmäßigkeit einer Beziehung zu bestätigen sondern auch das Ziel dem Paar die Möglichkeit zu geben, seine Freude über die neue Beziehung mit Freunden und Verwandten zu teilen und dementsprechend zu feiern.

Auch wenn es in manchen Ländern keine Möglichkeit gibt, am Standesamt oder in der Kirche zu feiern, sollte das kein Grund sein, diesen besonderen Tag nicht mit Pomp und Gloria in die Geschichte eingehen zu lassen. Jeder sollte die besondere Hochzeitszeremonie für sich und seinen/ihren Partner finden, planen und genießen.

Über die gesetzliche Lage im gesamten europäischen Raum, könnt Ihr unter der Rubrik Rechtliches nachlesen.