Laut Wikipedia ist Catering eine „Bezeichnung für die professionelle Bereitstellung von Speisen und Getränken als Dienstleistung an einem beliebigen Ort wobei sich der Leistungsumfang eines Caterers von der Anlieferung der vorproduzierten Speisen bis zum Aufbau eines temporären Gastronomiebetriebes erstreckt.“
Also ob Brötchen, Fingerfood, Buffet, Flying-Service, Live-Cooking oder Gala-Dinner wie immer eure Wünsche ausschauen findet einen Caterer eures Vertrauens und offenbart eure Wünsche. In den meisten Fällen werden sogar Gesamt-Lösungen angeboten, vom Kulinarischen über Personelles hin bis zur Ausstattung – ein Rund-um-Service wird garantiert.
Wem traditionell österreichischen Speisen bei der Hochzeit oder jegliche Art von Fingerfood-Buffet schon zum Hals heraushängt, der kann auf internationale bis exotische Gerichte zurückgreifen, die in anderen Teilen der Welt für den schönsten Tag im Leben eines Paares zubereitet werden. Hier nur einige Beispiele - der geografischen Kulinarik sind ja keine Grenzen gesetzt:
In Brasilien müssen bei Hochzeiten traditionell Truthähne Federn lassen - sie gelten dort als der klassische Hochzeitsbraten.
Egal, ob in Soße geschmort, gebraten oder gegrillt - bei Hochzeitsessen darf es in Nordindien nie an Huhn fehlen, wobei es vor dem Braten in seine Teile zerlegt und gehäutet wird, damit die unvergleichlichen Gewürze gut in das Fleisch eindringen können.

Zu einem kroatischen Hochzeitsgelage gehören Leberknödelsuppe und Tafelspitz mit Gemüse-, Semmel- oder Apfelkren genauso dazu wie gefüllte Putenröllchen und Schweinslungenbraten in Pfeffer- oder Champignonsoße. In der Türkei ist das traditionelle Hochzeitsessen ein Fleischgericht mit einem “Pilav” (gedünsteter und mit Butter verfeinerter Reis), ein Gemüsegericht bzw. ein Bohnen- oder Kichererbseneintopf, sowie Kompott. Besonders beliebt sind Nudel- oder Joghurtsuppen. “Keşkek”, wie man die mit Fleisch gekochte Weizengrütze nennt, und Fleisch mit Reis ist in fast allen Regionen weit verbreitet. Zum Nachtisch isst man gern “İrmik Helvası” (in Butter gebratener, mit süßer Milch übergossener Grieß), “Zerde” (mit Safran zubereitete Süßspeise), süßen Reis "Sütlaç" oder “Baklava” (süße Blätterteigpastete mit Nuss-, Pistazien oder Mandelfüllung).
Die Griechen kommen natürlich nicht ohne Schafkäse aus - Fleisch wird damit überbacken und mit Braterdäpfeln, Tomatenreis und dem obligaten Tzatsiki serviert.
Die Sorbien, ein westslawisches Volk aus der Ober- und Niederlausitz in Sachsen und Brandenburg, kochen seit alters her Rindfleisch mit Wurzelwerk. Serviert wird das Fleisch dann mit einer Meerrettichsoße und mit hartgekochten, in Scheiben geschnittenen Eiern (sicher zur Steigerung der Manneskraft nach einer schwulen Hochzeit nützlich). Als Beigabe gibt es Sauerkraut und Gewürzgurken, sowie Brot. Wer es nicht ganz traditionell haben muss, kann stattdessen auch Erdäpfel oder Knödel reichen.
Wer's lieber alpenländisch mag, bevorzugt vielleicht ein typisches Südtiroler Hochzeitsessen aus Kastelruth: Teigfleckerl mit Wildragout, Mohnkrapfen und Graukäse mit Zwiebeln.
Ob Hochzeitsfeier im eigenen Garten oder einer anderen imposanten und außergewöhnlichen Location, die Party soll einfach unvergesslich bleiben für das Hochzeitspaar und die Gäste. Genießt den Tag und lasst euch einfach nur verwöhnen.