Da hat man sich nun versprochen, in guten wie in schlechten Zeiten zueinander zu stehen, und nun bedeutet das von 0 bis 24 Uhr?
Morgens, Mittags und Abends teilt man nun sein Leben, bis man bis ins kleinste Detail alles voneinander weiß - eine Horrorvorstellung?
Nach einigen Monaten, wenn man sich nicht ein gerüttelt Maß an Eigenleben behält, kann das bloße Atmen der/des Anderen zu einer gewissen Unentspanntheit führen.
Alltag ist wie das tägliche Wetter - eine gewisse Beständigkeit, bedingt durch die Jahreszeiten, überraschend beeinflußt durch situative Besonderheiten.
Der Alltag in der Partnerschaft verlangt nun einmal beiden Seiten Achtung und Respekt ab, sowie Kommunikation. Das ist als das Wesentlichste zu betrachten: communicate !!!!
Partnerschaft bedeutet nur bedingt, dass mein(e) Partner(in) Gedanken lesen kann.
Hobbies und Freitzeitbeschäftigungen sollte man nicht aufgeben, bloß weil der/die Partner/in daran nicht interessiert ist. Entweder ist sie/er dazu noch zu gewinnen, oder aber jeder geht an einem Tag der Woche seinen eigenen Interessen nach. Dafür hat man sich dann umso mehr zu erzählen.
Es empfiehlt sich, die alltäglichen Arbeiten im Haushalt partnerschaftlich aufzuteilen und über die großen oder kleinen Schlampereien der/des Anderen hinwegzusehen bzw. seine eigenen auszumerzen. Wenns gar nicht geht, kommt wieder die Kommunikation ins Spiel, bevor der Kopf rot wird oder Bauchschmerzen kommen.
Wenns noch so abgedroschen klingt: Wenn Dispute im Ehealltag Spannung bringen: Möglichst ohne Streit und miteinander im Reinen schlafen gehen.
Freunde treffen und gesellschaftliche Unternehmumgen, vor allem miteinander, sind wunderbar - dennoch solltet ihr nie auf die besondere Zeit, die nur euch beiden gehört, vergessen und das Miteinander geniessen.